Rollrasen auf WM-Kurs

a. hartrodt (Polska) organisiert zeitkritischen Transport vom Raum Hamburg nach Łódź.
02.06.2026

2026 steht im Zeichen des internationalen Fußballs: Parallel zur Weltmeisterschaft der Männer ab nächster Woche in Nordamerika bereitet sich Polen auf die U-20-Frauen-WM im September vor. Lange vor Anpfiff der Gruppenspiele im Stadion Miejski im. Władysława Króla in Łódź organisierte a. hartrodt (Polska) in einer Woche den Transport von Rasen aus dem 680 Kilometer entfernten Hamburger Umland. „Wir benötigten 17 Fahrzeuge für 8.400 Quadratmeter drei Zentimeter dicken Rollrasen mit einem Gesamtgewicht von 400 Tonnen“, berichtet Alina Kozłowska, Niederlassungsleiterin des Straßentransportbüros von a. hartrodt in Stettin. Das Projekt war zeitkritisch, weil Naturrasen schnell an Qualität verliert und durch Überhitzung leicht irreversibel beschädigt werden kann.

Transport in den kühleren Abend- und Nachtstunden

„Der Rasen musste schnellstmöglich transportiert werden, vorzugsweise in den kühleren Abend- oder Nachtstunden, um Schäden in den geschlossenen Anhängern zu vermeiden“, beschreibt Kozłowska die Herausforderung. Zum Einsatz kamen überwiegend Sattelauflieger sowie drei Kühlfahrzeuge. „Geladen wurde meist am späten Nachmittag, damit der frische Rasen in den frühen Morgenstunden am Stadion angeliefert werden konnte“, berichtet sie.

Fahrer, Entladeteam und Stadionpersonal koordinieren 

 „Um die engen Zeitvorgaben einzuhalten und gleichzeitig kosteneffizient zu arbeiten, kamen vorwiegend Planenauflieger (Tautliner) zum Einsatz“, sagt Kozłowska. Unterwegs waren ausreichende Belüftung und Temperaturkontrolle wichtig, um die Qualität des Naturprodukts zu sichern. Selbst bei kurzen Stopps wurden die seitlichen Planen geöffnet, um eine Überhitzung des Rasens zu verhindern. Zwei operative Teammitglieder von ihr koordinierten Fahrer, Entladeteams und Stadionpersonal. Für einen reibungslosen Ablauf mussten die Fahrtzeiten, Ladefenster sowie Liefertermine präzise aufeinander abgestimmt werden. Katarzyna Łochowicz aus dem Projektfrachtbüro in Stettin hielt engen Kontakt zum Kunden.

Bis September kann der Rasen im Stadion von Łódź anwachsen und Stabilität erreichen. Denn bei der Weltmeisterschaft sind die Anforderungen an die Spielfeldqualität sehr hoch. Unterdessen bereitet sich a. hartrodt in Stettin auf ein Folgeprojekt im Sommer vor.