Kunden von a. hartrodt können sich weltweit auf einheitlich hohe Qualitätsstandards verlassen, weil das Familienunternehmen seine Prozesse rund um den Globus in enger Abstimmung mit der Zentrale vereinheitlicht. Dafür ist in der Wachstumsregion Südostasien mit 439 Mitarbeitenden Business Process Manager Nessia Fransisca verantwortlich. Die Position für Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Vietnam wurde Ende 2025 neu geschaffen: „Eine Ansprechperson auf regionaler statt auf Länderebene sorgt für mehr Effizienz“, sagt Kristian Sabitzki, Regional Managing Director South East Asia. Fransisca arbeitet vom indonesischen Jakarta aus.
Vom Management-Trainee zur QASQ- und AEO-Managerin
Nach ihrem Luftverkehrsmanagement-Bachelor startete Fransisca als Management-Trainee bei a. hartrodt Indonesia, zwei Jahre später wurde sie Assistentin des Seefracht-Managers. Nach dem Wechsel in den Bereich Qualitätssicherung und -kontrolle (QASQ) machte sie einen Master-Abschluss in Strategischem Management. Seit 2020 war sie in einer Doppelfunktion als QASQ- und AEO-Managerin für a. hartrodt tätig, die als Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter agiert.
CW1 in Südostasien fast vollständig ausgerollt
In Indonesien hat Fransisca maßgeblich dabei mitgewirkt, das Transportmanagementsystem CargoWise One (CW1) einzuführen. „Früher hatte ich die Länderebene im Blick, jetzt sehe ich, wie sich Prozesse in der gesamten Region unterscheiden“, kommentiert sie ihren Perspektivwechsel. Nach dem erfolgreichen Start von CW1 Anfang März in Singapur ist Südostasien nun fast abgedeckt, die Philippinen folgen. Aktuell analysiert Fransisca Prozessleistungsdaten, um Trends und Abweichungen zu erkennen. Gezielte Verbesserungen machen die Services von a. hartrodt noch zuverlässiger: „Das neue System reduziert manuelle Arbeitsschritte und erhöht die Transparenz.“
In ihrer Freizeit spielt Fransisca Videospiele. Ihr geht es weniger darum, „Knöpfe zu drücken“, als um „strategisches Denken, schnelle Entscheidungen und Anpassungsfähigkeit“. Diese Fähigkeiten könne man auch im echten Leben gut anwenden, findet sie.