„Ein halbes Jahrhundert vertrauensvoller Logistikpartnerschaften, die auf Beständigkeit, lokaler Expertise und globaler Vernetzung beruhen.“ So fasst Vanessa Burns, Managing Director bei a. hartrodt New Zealand in Auckland, die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens im südpazifischen Inselstaat zum Jubiläum zusammen. Nach Gründung durch Uwe Schmutzler entwickelte Burns‘ Vorgänger, John Pyman, die Landesgesellschaft ab 1998 bis zu seinem Wechsel in den Ruhestand sehr erfolgreich weiter. Heute beschäftigt die neuseeländische Tochterfirma 19 Personen in Auckland plus vier in Christchurch und betreibt 1.650 Quadratmeter eigene Lagerhausfläche.
Allen Herausforderungen am Markt getrotzt
Burns arbeitet fast 33 Jahre bei a. hartrodt, lange Zeit im Verkauf und später als Operations Manager, bevor sie Anfang 2023 die Geschäftsführung übernahm. Besonders stolz ist sie darauf, „zu sehen, wie wir im Laufe aller Konjunkturzyklen gewachsen sind und uns angepasst haben, ohne unsere Identität aus den Augen zu verlieren“. Trotz Veränderungen und Herausforderungen am Markt ließen sich langjährige Kundenbeziehungen ausbauen.
Flexible Lagerlösungen immer mehr gefragt
In Neuseeland verzeichnet a. hartrodt anhaltendes Wachstum in Exportbranchen wie Wein, Lebensmittel, Medizinprodukte und Spezialfertigung. Die Nachfrage nach flexiblen, skalierbaren Lagerlösungen hat sich Burns zufolge „deutlich erhöht“. Ihr zufolge kann die Spedition mit branchenspezifischem, lokalem Fachwissen in Kombination mit einem globalen Netzwerk punkten. Derzeit arbeitet das neuseeländische Team an „Effizienzsteigerungen durch KI-gestützte operative Verbesserungen, Automatisierung und mehr digitaler Transparenz“. Die Anstrengungen sollen die Servicequalität steigern und Kunden „noch mehr Flexibilität und Zuverlässigkeit bieten“.
Vor der Parlamentswahl in Neuseeland Anfang November beobachtet Burns allerdings „große wirtschaftliche Zurückhaltung im Inland“. Kritisch sieht sie zudem, wie sich geopolitische Unsicherheiten auf Frachtkapazitäten, Transitzeiten und Kostenstrukturen auswirken.