Seit 1. Oktober 2025 verantwortet Nuno da Silva als General Manager Seafreight Germany den wichtigen Seefrachtbereich bei a. hartrodt am Hauptsitz in Hamburg. Der gebürtige Portugiese blickt auf über 30 Jahre Erfahrung in der internationalen Logistik zurück, davon 20 Jahre in leitenden Positionen bei namhaften Speditionen, wie zuletzt bei Dachser. „Die Branche steht unter großem Veränderungsdruck“, sagt da Silva angesichts geopolitischer Unsicherheiten, technologischen Wandels, Umweltauflagen und volatiler Marktdynamik: „Gerade deshalb reizt mich die Aufgabe, die Zukunft eines traditionsreichen Familienunternehmens mit langer Geschichte aktiv mitzugestalten.“
Von Portugal nach Hamburg
Da Silva wuchs zunächst in der traditionsreichen Seefahrernation Portugal in der Region Algarve auf, bevor er seinen Eltern nach Hamburg folgte: „Als Kind und Jugendlicher war ich, so oft es ging, beim Wellenreiten.“ Angesichts privater und beruflicher Begeisterung für alles Maritime führt er sein Team bei a. hartrodt wie eine Schiffscrew: „Entwicklung ist nur möglich, wenn alle Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen.“
„Königsdisziplin Kommunikation“
Während sich portugiesische Seefahrer durch die Entdeckung neuer Routen auszeichneten, hebt da Silva für seine Strategie hervor: „Wir müssen Transporte so resilient wie möglich organisieren und Kunden proaktiv informieren.“ Indem a. hartrodt Prozesse vereinfacht und Digitalisierung gezielt einsetzt, kann das Team Kunden noch enger und effizienter betreuen. „Vertrauen und Qualität stehen im Mittelpunkt, sowohl in der operativen Abwicklung als auch in der Königsdisziplin Kommunikation“, betont er. Ihm zufolge zeigen Black-Swan-Ereignisse wie die Pandemie, „wie verwundbar globale Lieferketten sind und wie wichtig es ist, flexibel und transparent zu handeln“.
Seefracht bietet a. hartrodt Deutschland in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal an. Zum Team gehören 191 sowohl junge Talente als auch erfahrene Fachkräfte. Eine Mischung, die da Silva besonders schätzt: „Besser kann man sich das nicht wünschen.“