IATA-Lizenz markiert Meilenstein für a. hartrodt Ecuador

Managing Director Shirley Secaira will Luftfracht schrittweise ausbauen.
14.04.2026

Die ecuadorianische Gesellschaft von a. hartrodt wurde vor wenigen Wochen vom Weltverband der Luftverkehrsgesellschaften als IATA-Agent zugelassen. Damit kann die Spedition auch in dem südamerikanischen Land direkt auf ein Netzwerk von Airlines zugreifen. „Die IATA-Zertifizierung bedeutet für uns einen wichtigen Meilenstein, um neue Kundensegmente im Stückgutbereich zu erschließen“, sagt Shirley Secaira, Managing Director von a. hartrodt Ecuador in Quito. Luftfracht entwickelt sich ihr zufolge „zunehmend zu einer wichtigen Säule unseres Serviceportfolios“. Das Team kann jetzt noch wettbewerbsfähigere und flexiblere Lösungen anbieten.

Kernkompetenz Seefracht-Importe und -Exporte

Seit 2018 ist a. hartrodt Ecuador mit Kernkompetenz Seefracht am Markt. Im Import spielen Handelsrouten aus Europa (Deutschland, Italien, Spanien), den USA und China eine wichtige Rolle. Die regionale Vernetzung in Lateinamerika ließ sich erfolgreich ausbauen: „Wir haben wettbewerbsfähige Lösungen für Peru und Kolumbien entwickelt“, sagt Secaira. Das vor zwei Jahren eröffnete Büro am Hafen Guayaquil hat Seefracht-Exporte gestärkt.

Zuverlässiges Produkt für zeitkritische Sendungen

Als IATA-Agent verbessert a. hartrodt Ecuador die operative Kontrolle von Luftfrachten und die Transitzeiten. Secaira nennt wettbewerbsfähigere Preise sowie Sendungsverfolgung durch zuverlässige Tracking- und Tracing-Systeme als weiteren konkreten Kundennutzen. „Unser Schwerpunkt liegt darauf, ein zuverlässiges Produkt für zeitkritische Sendungen aufzubauen“, erläutert sie die Strategie für ein diversifizierteres Angebot. Kunden profitieren von hoher Servicequalität und schnellen Reaktionszeiten. Die Services umfassen neben der Luftfrachtabwicklung auch Dokumentation inklusive Luftfrachtbrief (Air Waybill, AWB), Verpackung und Verzollung.

Secaira will den Luftfrachtbereich von a. hartrodt Ecuador „schrittweise ausbauen und neue Handelsrouten entwickeln“. Zugleich stellt sie jedoch klar: „Seefracht bleibt der dominierende Umsatzträger unseres Geschäfts.“

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